Sonstige Aktivitäten

 

Rückblick 2018

 

 

Das Jahr 2018 begann im Februar mit Neuwahlen bei denen zum 1.Vorstand Klaus Schmalisch, zum 2. Vorstand Günter Tengler, zur Schriftführerin Alexandra Seidl und zum Kassier Werner Themel gewählt wurden.

Am 31.5.2018 wurde die letzte feierliche Maiandacht von einigen Frauen des Heimatvereins, wie im Vorjahr, wieder hervorragend organisiert und gestaltet.

Im Juni schmückten wir die Straßen entlang des Festzugs, für das „91. Loisachgaufest“ in Baierbrunn mit ca. 400 kleinen selbst gefertigten und mit weiß/blauen Bändern versehenen Gebinden.

Wie jedes Jahr wurde ein Ausflug organisiert. 29 Vereinsmitglieder besuchten die Sonderausstellung „DAS SPIEL BEGINNT“ im Kloster Beuerberg. Die anschließende Einkehr in der Gaststätte „Zur Mühle“ folgte als gelungener Abschluss.

Das Kräuterbinden mit kirchlicher Weihe, traditionell an Maria-Himmelfahrt am 15. August, wurde wieder von Frauen unseres Vereins organisiert. Der hierbei erzielte Erlös ging an den Hospizverein Isartal e.V, der sich beim Heimatverein herzlich für die Spende bedankte. Am gleichen Abend fand, auf Anregung des Vereins, auch die Lichterprozession zur Kapelle Lumen Christi mit Hr. Pfarrer Vogelsang und Don Luigi statt.

Text: Eva Schmalisch

          Günter Tengler

Dez. 2018 Friedhofskultur

 

Die Friedhofskultur pflegt der Heimatverein dieses Jahr wieder mit 5 Laternen, aufgestellt am Weg zu den Gräbern.

Sie leuchten uns über die Raunächte den Weg zu unseren Verstorbenen.

Okt 2018 Das Schmiedkreuz

 

Das Schmiedkreuz befindet sich in Baierbrunn am Ende des Gautinger Weges. Es weist auf ein Unglück im Jahre 1951 hin und wurde aus Dankbarkeit für dessen glücklichen Ausgang aufgestellt.

Der Name „Schmiedkreuz“ ist abgeleitet vom Hofnamen des Bauernhofes „Beim Schmied“, der sich in der Baierbrunner Ortsmitte, an der Stelle der jetzigen Apotheke befand. Teile des Wohntraktes existieren noch heute.

Der Gautinger Weg war Anfang der 50-er Jahre ein Hohlweg, über den die Baierbrunner Bauern ihre Felder und Wiesen nordwestlich des Ortes erreichten.

                                                                                               Foto: Klaus Schmalisch

 

 

Es war im Juni 1951, die Heuarbeiten waren noch in vollem Gange, als ein schweres Gewitter aufzog. Es war Eile geboten, denn es mussten noch 6 bis 7 Fuhren Heu trocken eingebracht werden.

Da geschah es, dass der Heuwagen im Hohlweg umkippte und die Schmiedbäuerin unter sich begrub. Wie durch ein Wunder wurde bei dem Unglück niemand verletzt.

Aus Dankbarkeit errichtete Franz Thalhammer sen., der Ehemann der Schmiedbäuerin, ein Feldkreuz. Seine Initialen sind noch gut zu erkennen und die Jahreszahl 1975 weist darauf hin, dass das Feldkreuz damals erneuert wurde.

42 Jahre später wurde nun das Schmiedkreuz vom Verein für Heimatpflege Baierbrunn erneut renoviert und zudem auch der Standort des Kreuzes von Buschwerk und Wildwuchs befreit. Auch eine vom Heimatverein gestiftete Parkbank lädt nun zum Verweilen ein.

 

Für die Unterstützung beim Herrichten des Platzes um das Feldkreuz

möchte sich der Heimatverein bei den Firmen

Robert Buchner und Max Gampenrieder recht herzlich bedanken.

Außerdem einen besonderen Dank an Herrn Jakob Rothmeier, der uns

das Grundstück auf dem sich das Feldkreuz befindet zur freien

Umgestaltung überließ.

Text: Guenter Tengler                                                                       

   Montageablauf

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